Resilienz - Was ist das eigentlich?

Die Resilienz-Experten | Eckhard Schölzel, medizinischer und persönlicher Coach
vom 23.08.2016, Kategorie: Coaching, 647 mal gelesen , letzte Aktualisierung am 23.06.2017
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Resilienz wird oft im Zusammenhang mit Burnout verwendet. Unter welchen Bedingungen kommt ein Mensch (ebenso, Lebewesen, Pflanze) mit Umständen zurecht, die außerhalb oder innerhalb seiner selbst auftreten? Für den einen bleibt ein Trauma, der andere verarbeitet die Erfahrung im Sinne von Weiterentwicklung/Wachstum unbeschadet - letzteres ist Resilienz.

Resilienz wurde anfänglich bei Kindern in besonderen (belastenden) Lebenssituationen erforscht: Unter welchen Bedingungen kommt ein Mensch (ebenso, Lebewesen, Pflanze) mit Umständen zurecht, die außerhalb oder innerhalb seiner selbst auftreten? Für den einen bleibt ein Trauma, der andere verarbeitet die Erfahrung im Sinne von Weiterentwicklung/Wachstum unbeschadet.
In ihrer Broschüre The road to resilience nennt die Amerikanische Psychologenvereinigung Wege, die zum Ziel führen (hier) – zunächst einmal sind es aber eher die Merkmale, noch nicht der Weg, diese bei sich selbst zu entwickeln:

  • Resiliente Menschen akzeptieren die Krise und die damit verbundenen Gefühle
  • Sie lassen sich Zeit. Sie wissen: Weglaufen hilft nicht. Sie reißen sich nicht zusammen und versuchen nicht, ihre Gefühle einzufrieren sondern leben Sie aus. Sie sorgen für sich selbst.
  • Resiliente Menschen bleiben optimistisch. Krisen werden nicht als unüberwindliches Problem betrachtet.
  • Resiliente Menschen fühlen sich nicht als Opfer. Sie suchen nach Lösungen. Sie glauben an die eigene Fähigkeit etwas zu bewirken zu können. Sie verlassen ggf. die Opferrolle und werden aktiv. Im Extremfall auch: "Wir können nicht beeinflussen, was mit uns geschieht, aber wir können entscheiden, welche Folgen das Geschehene für uns hat" (vergleiche mit dem Kohärenzgefühl der Salutogenese!).
  • Resiliente Menschen lösen ihre Probleme nicht allein. Sie bauen auf ihre sozialen Kontakte.
  • Resiliente Menschen geben sich nicht selbst die Schuld, bewegen sich auch anderen gegenüber weniger im Schuldige suchen, sondern versuchen einen Sinn im Geschehen zu finden.
  • Resiliente Menschen planen voraus. Sie nehmen eine Langzeitperspektive ein und entwickeln realistische Ziele.

Die Frage nach dem Weg, also: kann man Resilienz stärken? - kann augenscheinlich bejaht werden. Manches kann man leicht erlernen, anderes bleibt eine Lebensaufgabe für mindestens dieses Leben.
Mehr zu Resilienz – besonders den Kontext Arbeit betreffend – finden Sie auf unserer Website.

Autor: Eckhard Schölzel
Die Resilienz-Experten
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