Die Entwicklung vom Wolf zum Hund

Ben Lohmer | Hundebetreuung München Solln und Umgebung | Wag the Dog | Ben Lohmer
vom 01.12.2019, Kategorie: Coaching, 64 mal gelesen , letzte Aktualisierung am 01.12.2019
Bereits vor ca. 15.000 Jahren näherten sich die ersten mutigen Wölfe (Canis Lupus/ Grauwolf) menschlichen Siedlungen.

Die Entwicklung vom Wolf zum Hund
Bereits vor ca. 15.000 Jahren näherten sich die ersten mutigen Wölfe (Canis Lupus/ Grauwolf) menschlichen Siedlungen.
Die Wissenschaft geht davon aus, dass sich im Laufe der Domestizierung aus dem Canis Lupus der Canis Lupus Familiaris, unser heutiger Hund, entwickelte. Statt selbst zu jagen fand er beim Menschen einen reich gedeckten Tisch, überwand seine Scheu und schloss sich diesem an. Auch seine Ernährung veränderte sich: aus dem reinen Fleischfresser Wolf wurde der Allesfresser Hund. (bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. ……verträgt er grundsätzlich alles)
Da es früher weder eine Müllabfuhr noch eine Kanalisation gab, fand der Hund neben Essensresten auch Fäkalien. Daher auch der Begriff „Köter“: von Kotfresser.
Diese Gewohnheit hat sich bei einigen Hunden bis zum heutigen Tag gehalten.

Der Hund sorgte durch sein Fressverhalten für eine saubere Umgebung und fungierte zusätzlich noch als Warnsystem, indem er vor Angreifern und Raubtieren warnte.
So entstand die Symbiose zwischen Mensch und Hund. (Daher ist es oftmals unfair, unsere Hunde fürs Anschlagen zu rügen.)

Die größten Unterschiede zwischen Wolf und Hund:
-Hunde können Stärke verdauen
-Hunde bellen, Wölfe nicht. Vermutlich entstand das Bellen tatsächlich, um mit dem Menschen kommunizieren zu können
-Die enge Bindung zum Menschen
-Hunde pubertieren ca. ab dem 7. Lebensmonat, Wölfe erst ab dem 2. Lebensjahr
Hündinnen werden 2 mal pro Jahr läufig und danach scheinschwanger, Wölfinnen nur 1 mal pro Jahr
-Hunde haben durch ihre veränderte Ernährung wesentlich kleinere Zähne als Wölfe (auch wolfsgroße Rassen)
-Hunde haben mehr Gesichtsmuskeln als Wölfe und können ihre Mimik der menschlichen anpassen, um besser zu kommunizieren
-Hunde haben ein sogenanntes dauerjuveniles Verhalten, das heißt, sie bleiben "Kinder". Daher sind sie auch in jeder Hinsicht vom Menschen abhängig.

Ben Lohmer | Hundebetreuung München Solln und Umgebung | Wag the Dog
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